• Schutz der Meere geht uns alle an!

Fürst Albert Foundation, Deutsche Meeresstiftung und boot Düsseldorf loben „ocean tribute“ Award 2018 aus!

Schutz der Meere geht uns alle an.

Der Meeres- und Gewässerschutz ist seit vielen Jahren ein zentrales Anliegen der boot Düsseldorf. Auf der diesjährigen boot rief Fürst Albert von Monaco im Namen seiner Foundation gemeinsam mit der Deutschen Meeresstiftung sowie der boot erstmals Projekte aus Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft auf, sich um den „ocean tribute“ Award 2018 zu bewerben. „Und das schnellst möglich“, betont boot Chef Petros Michelidakis, „unsere renommierte Fachjury geht sehr gewissenhaft mit den Bewerbungen um und wird jede einzelne intensiv auf ihren Nutzen für den Gewässerschutz prüfen. Das erfordert viel Zeit.“ Interessierte Projekte sollten sich bis spätestens 30. August unter der Adresse award@boot.de anmelden und ihr Konzept auf maximal zwei Seiten vorstellen und skizzieren. Wichtig sind dabei Angaben zu den Zielen, der Zielgruppe, der methodischen und organisatorischen Umsetzung sowie den Ergebnissen und Akteuren im Team. Die Jury wird anschließend bis zum 30. September die nominierten Projekte auswählen, die auf oceantributeaward.boot.de der Öffentlichkeit mit Foto- und Videomaterial vorgestellt werden. Die Gewinner der drei Preise in den Kategorien Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft werden im Januar 2018 auf der boot in Düsseldorf verkündet und prämiert.

Nachhaltigkeit und Gewässerschutz ist für Wassersportler eine Ehrensache. Ohne saubere Gewässer steht ihr Sport auf der Kippe. So setzen sich immer mehr Wassersportler aktiv für den Schutz von Meeren und Seen ein. Die aktuelle boot Düsseldorf zeigt diese positive Entwicklung sehr deutlich. Nahezu alle Verbände, Institutionen und ausstellende Unternehmen engagieren sich heute für saubere Gewässer. Die einen – die Verbände – durch eine hevorragende Öffentlichkeitsarbeit, in dem sie auf die Missstände aufmerksam machen und Lösungsansätze zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt anbieten; die anderen – Wissenschaft und Institutionen – durch Forschung und Entwicklung innovativer, zukunftsorientierter Technologien und die dritten – die Produzenten – durch den konsequenten Einsatz dieser Innovationen und nachhaltiger, sprich Energie und Emissions-reduzierter Produktion. „Für die boot Düsseldorf ist das Thema Gewässerschutz ein Muss. Wir wünschen unseren Besucher Spaß an ihrem Sport und fordern deshalb jeden Menschen, für den das Wasser das Lieblingselement ist, auf,dieses wertvolle Gut zu schützen“, erklärt Messechef Werner Matthias Dornscheidt anlässlich der blue motion night der boot Düsseldorf am 23. Januar. Die Messe, die Deutsche Meeresstiftung und die Fürst Albert II Stiftung nutzen das hochrangig besetzte VIP-Event der boot als Forum für die Auslobung des neuen „Ocean Tribute“. Der Award wird erstmals auf der boot 2018 in den Kategorien Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie für innovative Ideen und Produkte zum Schutz von Gewässern verliehen. Bewerben können sich schon bestehende energieeinsparende Projekte wie zum Beispiel Elektroantriebe für Segelschiffe, die sich über Hydrogeneration selbst wieder aufladen können, aber auch Zukunftsvisionen wie emissionslose Energiegewinnung (Zero Emission) in der Freizeitschifffahrt sollen mit der Auslobung des „Ocean Tribute“ vorangetrieben werden. Im Bereich Gewässerschutz geht es unter anderem um Themen wie Reduzierung des Lärms im Wasser, Vermeidung von Plastikmüll oder Artenerhaltung. Fürst Albert II von Monaco und Frank Schweikert von der Deutschen Meeresstiftung zeigten sich sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit der boot Düsseldorf, die dem Thema Meeres- und Gewässerschutz eine besondere Stellung einräumt. Auf der Messe präsentiert der „love your ocean“-Stand sehr eindrucksvoll die gemeinsamen Aktivitäten der drei Partner. Über die Deutsche Meeresstiftung: Als Dialogplattform für Meeresakteure aus allen Sektoren fördert die Deutsche Meeresstiftung den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung der Meere. Die Stiftung will Ozeanakteure und deren Projekte identifizieren und Wissen um Nutzung und Schutz der Ozeane vermitteln, um so ein neues Ozeanbewusstsein zu schaffen. Insbesondere setzt sich die Stiftung dafür ein das Meer in allen Bildungsbereichen verankern, um insbesondere junge Menschen zu erreichen. Über die Fürst Albert II Stiftung: Im Juni 2006 hat Fürst Albert II von Monaco die Prince Albert II of Monaco Foundation gegründet, um auf die alarmierenden Gefahren für unsere Umwelt hinzuweisen. Die Stiftung setzt sich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein. Sie ist international aktiv; und mobilisiert gleichermaßen Bürger, Politiker, Naturwissenschaftler und dem Naturschutz verbundene Ökonomen, um das gemeinsame Erbe der Menschheit zu erhalten. Aufgaben der Stiftung sind die Durchführung von Projekten in ihren vorrangigen Aufgabenfeldern, die Weckung des Bewusstseins der Öffentlichkeit und von Behörden hinsichtlich der Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur sowie die Ermutigung zu umweltfreundlichem Verhalten und die Vergabe von Preisen und Stipendien mit dem Ziel der Förderung außerordentlicher Initiativen und neuartiger Lösungen.

Oberste Priorität sollten bei allen Anmeldungen Wirksamkeit, Beteiligung und Vernetzung haben. Das Projekt muss das Potential haben, eine deutliche und kontinuierliche Verbesserung der Sauberkeit der Ozeane und Gewässer zu bewirken. Möglichst viele Menschen sollten in das Projekt eingebunden sein oder davon partizipieren. Und letztendlich sollten viele neue Akteure motiviert und eine möglichst große Außenwirkung erzielt werden.

Projekte, die sich für den „ocean tribute“ Award bewerben, erforschen und entwickeln innovative, zukunftsorientierte Technologien, die zum Schutz und Erhalt der Meere beitragen. Auch Initiativen, die wissenschaftliche Kenntnisse vertiefen und weitergeben und Forschungskapazitäten ausbauen sind gefragt. Ebenso willkommen sind Maßnahmen, die die Fischerei wirksam regeln sowie wissenschaftlich fundierte Bewirtschaftungspläne umsetzen, damit sich die Fischbestände wieder erholen. Nachhaltigere Bewirtschaftung zum Schutz der Meeres- und Küstenökosysteme und Maßnahmen zu ihrer Wiederherstellung sind ebenfalls gefragt. Auch Projekte, die die Verringerung der Übersäuerung der Ozeane und die Bekämpfung der Auswirkungen der Übersäuerung zum Ziel haben, sollten sich bewerben. Herausragende PR-Maßnahmen, die Missstände aufgreifen und Lösungsansätze zum nachhaltigen Umgang mit unseren Gewässern anbieten werden ebenfalls gesucht. „Der Schutz der Meere geht uns alle an“, erläutert Petros Michelidakis und ergänzt „die boot Düsseldorf unterstützt den „ocean tribute“ Award und wir sind sehr froh die Öffentlichkeit informieren und aufrütteln zu können. Mit dem Award orientieren wir uns an der Vorgabe der Vereinten Nationen: Ziel ist es, Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.“
Die Fachjury ist mit kompetenten Experten aus Wissenschaft, Industrie und Messe besetzt. Mit dabei sind Monika Breuch-Moritz Meteorologin, Präsidentin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und Mitglied des Beirates der Deutschen Meeresstiftung, Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, Seine Exzellenz Bernard Fautrier, Vizepräsident und Geschäftsführer der Prince Albert II of Monaco Foundation sowie generalbevollmächtigter Sonderberater für Fragen zur nachhaltigen Entwicklung des Premierministers von Monaco, Professor e.m. Dr. Hartmut Graßl, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, steht dem Beirat der Deutschen Meeresstiftung vor und ist einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftler, Prof. em. Dr. Michael Orbach, Anthropologe und führender US Berater für Meerespolitik, Duke Universität, sowie Gründungsmitglied der Surfrider Foundation und Mitglied des Beirats der Deutschen Meeresstiftung, und Robert Marx, Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft e.V. und der boot Düsseldorf sowie geschäftsführender Gesellschafter der Friedrich Marx GmbH.

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