• Urlaub mit Hund

    Tierbloggerin Christina Nielsen gibt wertvolle Tipps

Perfekte Anreise und Hundehotel: Tierfreunde müssen eine Menge beachten

Holzwickede. Rund neun Millionen Hundehalter gibt es in Deutschland. Viele von ihnen wollen auch in den schönsten Wochen des Jahres nicht auf ihren geliebten Vierbeiner verzichten. Ein Urlaub mit Hund – für viele Tierfreunde ist das einfach selbstverständlich. „Abhängig von Größe und Kondition des Hundes ist das mit der Urlaubsreise aber manchmal so eine Sache“, weiß Tierbloggerin Christina Nielsen von mein-haustier.de zu berichten. „Schon bei der Anreise kann es zu Problemen kommen.“ In der Bahn müssen Hunde, die größer als eine Hauskatze sind, angeleint einen Maulkorb tragen. Der halbe Ticketpreis wird fürs Tier zusätzlich fällig. Auf manchen Schiffen und Fähren sind Hunde gern gesehene Gäste, bei anderen Anbietern dürfen sie nicht an Bord. „Hier lohnt es sich, sich genau zu informieren.“

  • Flugreisen

    Wenn der Vierbeiner in einer unansehnlichen Transportbox im Frachtraum verschwindet!

Auch Flugreisen seien für Hundehalter meist wenig empfehlenswert. Wenn der Vierbeiner in einer unansehnlichen Transportbox im Frachtraum verschwindet, bedeute das nicht selten Stress pur für das Tier. Einziger Vorteil sei die vergleichsweise kurze Reisezeit bei Zielen der Kurz- und Mittelstrecke. Favorit in Sachen Anreise ist für Christina Nielsen aber ganz ohne Zweifel das Auto. „Schon bei kleineren Ausflügen sollte man den Hund ans Autofahren gewöhnen – und mit dem eigenen Wagen ist man maximal flexibel, wenn es auf eine größere Reise geht.“ Den ersten Stopp empfiehlt die Tierbloggerin nach etwa zwei Stunden – bestenfalls auf einem Rastplatz mit grüner Wiese – und nicht erst kurz vorm Ziel.

  • Praktisches Reisezubehör

    wie etwa Decken, Trinkflaschen oder ein faltbarer Futternapf nicht vergesses!

Viele Fehler werden schon bei der Urlaubsplanung gemacht. „Wenn mein Hund ein schwarzes, langes Fell hat, würde ich nicht unbedingt in Wüstenregionen reisen“, sagt Christina Nielsen mit Blick auf die richtige Auswahl des Reiseziels. Es gäbe wundervolle Hundestrände an Nord- und Ostsee oder man könne bei einem Wanderausflug mit dem Hund entspannen. Tierfreundliche Hotels, Pensionen und Ferienhäuser gäbe es aber auch am Gardasee und in vielen anderen Ländern Europas. Eine Hundehaftpflichtversicherung, die auch für Schäden an gemieteten Objekten aufkommt, hält die Tier-Expertin für ein unbedingtes Muss bei Reisen. Auch die Einreisebestimmungen für Vierbeiner und Impfvorschriften gelte es zu beachten. Tierärzte und die Community auf mein-haustier.de helfen bei etwaigen Fragen weiter. Schutz gegen Tollwut, Borreliose und Bandwürmer werden jedoch allgemein angeraten.

Praktisches Reisezubehör – wie etwa Decken, Trinkflaschen oder ein faltbarer Futternapf – machen die Reise auch für Fellnasen komfortabel. So sehr die Bedürfnisse des Hundes im Mittelpunkt stehen, so sehr sollte man sich aber auch nicht verrückt machen wegen des Themas. „Urlaub mit Hund ist für Tierfreunde das Nonplusultra – die gemeinsame Zeit mit dem Liebsten ist einfach schön“, findet Christina Nielsen. Wer sich dann noch an die Gepflogenheiten und Vorgaben vor Ort hält, wird einen wunderbaren Urlaub mit Hund genießen, an den man sich noch lange erinnern wird.

mehr Tipps von Christina unter mein-haustier.de!

Christina Nielsen – Foto: Oliver Nauditt

Bildmaterial zu Verfügung gestellt von Uniq / Shutterstock

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