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Teufelskreis – wie der Fisch zum Vegetarier wird?

Ist das der Durchbruch?

Besteht dadurch die Möglichkeit diese Massenfischerei zu beenden?

Bis 2050 könnte es bereits keine Fische mehr im Meer geben, davor haben die vereinten Nationen bereits 2010 gewarnt.

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Fisch ist nicht nur für den Mensch ein bedeutender Bestandteil in der Ernährung, viel Großfisch ernäht sich ebenfalls vom kleinen Fischen. Wenn wir die Meere leer fischen besteht akute Gefahr für das Marine Ökosystem und somit werden wir auf immer weniger Fische beim Tauchen treffen. Abgesehen davon hat der Fisch mittlerweile auch wirtschaftlich eine sehr hohe Bedeutung für den Menschen, denn der Fischverzehr steigt rasant und die damit verbundene Abhängigkeit natürlich auch. So groß das Meer auch ist, die Ressourcen sind nicht unendlich und aktuell stammen bereits schon mehr als die Hälfte aller Futterfische und Meeresfrüchte aus sogenannten Aquakulturen oder Fischfarmen.

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„Global total fish harvest“ von Con-struct – FishStat database. – Wikipedia

Doch auch das Futter für den Lachs, die Forellen und die Barsche wird aus Beutefischen wie Sardinen und Sardellen gemacht, deren Bestände ebenfalls Dramatisch schnell zurückgehen.

Dies nahmen sich Kenny Belov und Bill Foss zu Herzen und entwickelten mit Ihrem Unternehmen TwoXSea ein vegetarisches Fischfutter.

Dieses enthält im Gegensatz zu normalen Futterersatz kein Fischmehl, Fischöl und auch keine Beiprodukte von Geflügel sondern besteht rein aus Soja, Flachs, Algen, Mais und Pistazien.

In Amerika haben sich die Vegifische auch bereits einen Namen gemacht, Toprestaurants in Chicago, San Fransico und New York sowie ausgewählte Supermärkte bestellen teilweise soweit voraus, dass Sie quasi ausverkauft sind –  wir sprechen hier immerhin von ca. 90 Tonnen Fisch!

Aufgrund der hohen Nachfrage wird bereits längst an der Expansion gearbeitet.

Du denkst dir jetzt bestimmt, dass dieser Fisch dann auch dementsprechend teuer sein muss, nun ja Qualität hat seinen Preis, aber die Vegifische kosten gerade mal einen Dollar mehr Pro Pfund als die normalen Fische obwohl die Zucht doppelt so teuer ist.

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Die beiden Unternehmer sagen selbst, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist bis sich das nachhaltige Futter durchsetzen werde, denn der Preis von Fischmehl steigt weiter massiv und dieser Trend wird nicht so schnell enden!

Quelle – Schweizer Illustrierte

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